Warum ich mit der Imkerei angefangen habe

„Geht’s den Bienen gut –
geht’s auch den Menschen gut“
habe ich am Beginn meines Hobbies oft gehört.

Ich lebte die letzten Jahre gut und zufrieden in meiner Heimat. Umweltschutz war für mich nicht viel mehr als eine Sache die die anderen etwas angeht. Ich genoss die Berge, Wälder und Wiesen im schönen Land Tirol, und das war es.

Nachdem ich mich trotz allem doch als einen Naturliebhaber bezeichnet habe bin ich nach immer mehr Meldungen in den Medien auf das Problem mit den Bienen aufmerksam geworden und in mir reifte der Gedanke da muss man was tun.
So bin ich auf die Idee gekommen mich mit dem Thema Imkerei etwas näher zu beschäftigen und begann Bücher zu lesen, einen Imkerkurs zu besuchen und einen Anfang mit 3 Bienenbeuten zu starten.

Was soll ich sagen trotz Bücher und Kursen waren die ersten 3 Jahre alles andere als problemlos. Bienen schwärmen wenn man die Zeichen nicht erkennt, die Varro dezimierte die Völker, zu wenig eingefüttert und die Völker sind verhungert usw.

Aber, die Imkerei ließ mich nicht mehr los, die Fehler wurden immer weniger und ich konnte nach fünf Jahren 18 starke Völker mein Eigen nennen.

Glücklicherweise konnte ich mit Hilfe eines Forstbediensteten einen schönen Aufstellplatz im Naturschutzgebiet Karwendel bekommen. Ein wunderschönes Waldgebiet mit Tannen, Fichten und Mischwald mit Waldblumen.

Die Arbeit am Bienenstock lehrt mich absolut ruhiges Beobachten und Arbeiten. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken.